Juneau
Spaghetti al dente

Schade dass man das Leben nicht vor und zurückspulen kann. Dass wäre bestimmt hilfreich und definitiv voll spannend. Man könnte, zum Beispiel bis schönste Abschnitt des Lebens zurückspulen und alles nochmal erleben. Jeder hat in seinem Leben ein Lebensabschnitt, der besonders schön war. Bei mir, zum Beispiel, war es die Zeit meiner Kindheit: sorgenfreie Tage, alles simpel und einfach. Die Geburtstage bereitete keine Pobleme und man hat sich für jede neue Kerze an der Geburtstagstorte gefreut. Und wie es auch üblich ist, jeder sich was gewünscht hat bevor man die Kerze ausgeblasen hat.Was mich betrifft, Ich habe mir sogenannte ¨Doppel E¨ gewünscht (nicht die Körbchengröße natürlich, sondern Erfolgreich und Erwachsen zu sein). Ein Traum ist in Erfüllung gegangen, ich bin 165 groß, 28 Jahre alt und muss öffters die rosarote Brille vor der Realität absetzen. Manchmal gibt es Tagen, da will man sich nur verkriechen, und je älter man wird, desto mehr von solchen Tagen gibt es. Es war aber alles auch anders. Es scheinte mir vor neun Jahren, dass ich mein zweites¨ E¨ fast erreicht habe. Zu dem Zeitpunkt fing Ich meine Studium in der Ukraine an, lernte meinen ersten Freund kennen, und arbeitete diverse Jobs um meine Studium zu bezahlen. Egal was für Jobs es waren, (Postbote, Kellnerin,Kassiererin) es hat irgendwie finanziel nie gereicht . Das war der Grund, der mich bewegte an einem sonnigen Septembermittag in den Bus nach Deutschland zu steigen. Bisher hab Ich noch nie so weit weg gereist. Die Reise war anstrengend, mit viele Bauchkrämpfen und ein Wurm saß in meinem inneren,der mich zum nachdenken brachte, ob es alles richtig sei. Mit diesem Schritt habe Ich mein Mut, die erste Beziehungen und meine Familie auf die Probe gestellt. Mit diesen Schritt habe ich mich von meine Kindheit, Jugend und alles was sorgloss schien verabschiedet. Die Gastfamilie, wo Ich als Au-Pair Mädchen gearbeitet habe, war ok. Wie man sagt, es geht auch schlimmer. Es war eine Deutsch-Italienische Familie mit zwei Kindern, und ein Deutscher Schäferhund. Ich darf nicht vergessen zu sagen, Ich hatte damals panische Angst vor Hunde, besonders vor diese Rasse. Mein erster Schritt ins Haus haben zwei große braune Augen und 3 cm Fangzähne begrüßt. In diesen Moment dachte ich mir:¨ Oh, Oh, dass wird lustig.¨ Manchmal ist es der beste Weg, um Ängste zu beweltigen, sich ihnen direkt zu stellen. Die Hundin hieß Kessy. Kessy war immer da und überall . Wenn man sie nicht sehen könnte, dann gehört oder gerochen hat. Sie hat laut geschmatz beim essen, gejault, gehaart,und die Blähungen waren die größte Plage. Der große Monster, den ich in ersten Moment gesehen habe, hat sich in ein ängstlichen Tier verwandelt. Sie hatte sehr starke Angst vorm Gewitter, wie viele andere Hunde. Ich wuste es nicht, ging ins Bett und mitte in der Nacht wachte ich vom Schreck auf, weil was in mein Bett sprang. Ich wusste in den Moment nicht, wo oben und unten ist. Ich machte das Licht an und sah die Kessy auf meinem Bett, unter meiner Bettdecke, woraus nur der Schwanz rausgesteckt hat. Damit war die Angstbrücke bei mir gebrochen. Und Fazit: Dieses Jahr bereichte mein Lebenserfahrung, half mir die Angst beweltigen und brachte mir bei ,was Spaghetti al dente bedeutete. Das schönste und das wichtigste Erreigniss war ,dass ich meinen Ehemann kennenlernte . Am Ende ist der Anfang, am Ende des Au-Pair Jahr fang mein eigenes Familieleben an.
19.1.15 08:56
 
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